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DLRG zum Abbruch einer Ferienfreizeit in Spanien

Veröffentlicht: 05.08.2022
Autor: Presse

Köln/Bad Nenndorf. Die Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Bezirk Köln hat mit Bestürzung auf die Ereignisse auf einer Ferienfreizeit einer Ortsgruppe in Spanien reagiert. Diese war am Montag (1.8.) vorzeitig abgebrochen worden, nachdem Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie zwei Betreuerinnen den Vorwurf von Übergriffigkeit und sexueller Belästigung gegen einen Betreuer erhoben hatten.

Insgesamt 15 Kinder und Jugendliche im Alter von elf bis 15 Jahren waren mit ihm und zwei Betreuerinnen an die Costa del Maresme gereist. Die Gruppe beschuldigt den Betreuer, übergriffig geworden zu sein sowie Teilnehmerinnen und Teilnehmer sexuell belästigt zu haben. Betreuerinnen und Teilnehmende initiierten daraufhin den Abbruch der Ferienfreizeit und kontaktierten am Sonntag die dafür vorgesehene Ansprechstelle des Verbandes.

Die DLRG ist betroffen über die Vorgänge bei dieser Ferienfreizeit. Der Schutz gerade anvertrauter Kinder und Jugendlicher in der Kinder- und Jugendarbeit sowie bei der Ausbildung im Schwimmen und Rettungsschwimmen ist für die Hilfsorganisation von sehr hoher Bedeutung.

Für die Gruppe ist ein Bus organisiert worden, mit dem sie am Tag nach der Meldung die Rückreise nach Deutschland antrat. Nach ihrer Rückkehr wurden die Kinder und Jugendlichen wieder der Obhut ihrer Eltern übergeben.

Zur Betreuung der Kinder und Eltern sowie für dazugehörige qualifizierte Beratungs- und Unterstützungsangebote hat die DLRG den Verein Zartbitter e.V. (Kontakt- und Informationsstelle gegen Missbrauch an Mädchen und Jungen) gewinnen können. Dessen Expertinnen und Experten begleiteten Übergabe der Kinder und Jugendlichen an die Eltern und werden im Weiteren geplante Elternabende betreuen sowie individuelle Beratung anbieten.

Der Maßnahmenleiter war von den spanischen Justizbehörden zur Sachverhaltsklärung zeitweise festgesetzt worden, ehe er selbstständig den Rückweg nach Deutschland antrat. Die DLRG wird den Sachverhalt aufklären und dabei neben internen Maßnahmen auch eine rechtliche Prüfung des Verhaltens des Betreuers anstoßen. Der Vorgang ist zudem Anlass, die bestehenden Regeln und Instrumentarien zur Prävention gegen jede Form der sexualisierten Gewalt im Verband zu prüfen und zu schärfen.

Weiterführende Informationen zur Prävention sexualisierte Gewalt in der DLRG gibt es im Internet unter https://dlrg.de/informieren/praevention-sexualisierter-gewalt/

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